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Immobilien der Zukunft

In Zeiten, wo Banken zusammenbrechen, Aktien ins Bodenlose stürzen, die Inflationsrate steigt,... fragt man sich, wo das Geld denn überhaupt noch sicher ist. Viele sagen jetzt: In Gold zu investieren ist eine Möglichkeit, weil das Metall, von dem die Menschheit schon seit jeher fasziniert ist immer wertvoll sein wird. Doch die Idee haben auch schon andere gehabt, sodass der Goldpreis aufgrund der hohen Nachfrage überhöht ist, und sich bald auf sein eigentliches Niveau zurückbegeben wird. (Also wird Gold in absehbarer Zeit wieder weniger wert werden, was das Metall als Kapitalanlage ausscheiden lässt.) Bleibt noch eine Möglichkeit: Die Immobilien. Doch um Geld in Immobilien anzulegen (oder auf Dauer glücklich darin wohnen zu können) sollte man sich im Klaren sein, dass es wichtig ist, in Immobilen mit Zukunft zu investieren. Dieser Artikel befasst sich also damit, bei welchen Immobilien es sich auf Dauer lohnt zu kaufen oder mit Kredite zu bauen. Beim Auto ist es meist ähnlich. Nur da stellt sich die Frage welche Autoversicherung man auf Dauer abschließen sollte.

Deutschland ist für zukunftsfähiges wohnen als Standort nicht gut geeignet

Als erstes muss man wissen, dass Deutschland und speziell Bayern kein guter Ort für die Zukunftsfähigkeit von Wohnungen, Häusern, Lagerhallen, usw. ist. Wenn man zukunftsfähige Immobilien sucht um darin zu Wohnen hat man die Auswahl einer Region oder gar des Landes leider nicht. Um Kapital anzulegen hingegen schon. Daher empfiehlt es sich jedenfalls langfristig nicht in Deutschland zu bauen oder zu kaufen, weil die Immobilienpreise ohnehin schon überteuert sind und höchstwahrscheinlich in naher Zukunft auch fallen werden, weil die deutsche Wirtschaf immer mehr schwächelt.

Schwellenländer gewinnen im Bereich des zukunftsfähigen Wohnens an Attraktivität

Viel attraktiver sind Schwellenländer, wie die Tschechische Republik oder Polen, wo die Preise für Grundstücke und die darauf befindlichen Bauten noch auf einem geringen Level sind, sich aber in wenigen Jahren mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit drastisch nach oben entwickeln werden. Insbesondere in Polen betragen die Immobilienpreise etwa ein Viertel im Vergleich zu denen in Deutschland, obwohl die Wirtschaft dort sehr schnell wächst und damit auch die Immobilienpreise mitreißt. Innerhalb der letzten vier Jahre hat sich der durchschnittliche Wert polnischer Wohnungen beispielsweise mehr als verdoppelt. Damit gilt: Wer viel Geld hat, kann in Schwellenländern auch viel verdienen. Dabei sollte man sich tunlichst vor dem Kauf von außergewöhnlichen Dingen, wie Lagerhallen schützen. Man muss sich immer vor Augen halten, dass sich die Welt des Handels immer stärker in den Superkapitalismus hinein entwickelt, was zum Beispiel den Bedarf an Lagerhallen aufgrund der gewinnbringenden Eigenschaft von effizienter Logistik stark gedrosselt hat. In Ländern mit hoch entwickelter Wirtschaft wie Deutschland hat sich aber eine neue, gewinnbringende Sparte geöffnet. Es handelt sich hier um Billig- bzw. Fertighäuser, die man sehr kostengünstig bauen kann und nahezu so teuer, weil ein gewöhnliches Haus wieder verkaufen kann.

Auf die Preisentwicklung der Grundstücke sollte besonders geachtet werden

Allerdings sollte man hier genau auf die Preisentwicklung der Grundstücke achten, weil man in diesem Bereich trotz Leichtbauweise sehr viel Geld verlieren kann, wenn die Grundstückspreise sinken. Außerdem lohnt sich in Deutschland (speziell in Bayern) das Vermieten von Häusern und Wohnungen, weil die Mieten sehr hoch sind und vom Mieter eigentlich immer bezahlt werden müssen und beim Ausfall sogar von “Vater Staat” übernommen werden. Das wiederum lohnt sich nicht in Entwicklungs- bzw. Schwellenländern, weil die Menschen hier nicht so viel Miete zahlen müssen (weil sie einfach nicht genug Geld haben). Außerdem ist es bei Ausfällen oder Zahlungsunwillen so gut wie unmöglich den Mieter herauszuschmeißen, weil man in Gerichten mitunter viele Jahre warten muss, bis es zu ersten Verhandlungen kommt... Ferner subventioniert der Staat dort seine Bürger in Sachen Miete nicht, wenn sie zahlungsunfähig sind, weil er selbst so gut wie kein Geld hat. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man beim Finden von zukunftsfähigen Immobilien (z.B. für die Geldanlage) immer unterscheiden muss, ob es sich um Industrienationen oder Schwellenländer handelt, wobei letzteres höhere Gewinnmöglichkeiten bietet, während man sich auf die Sicherheit der Preise in Industrienationen weitgehend verlassen kann.